Rechtliche Betreuung

Gesetzliche Vertretung einer kranken oder behinderten Person

Wer seine Angelegenheiten infolge einer Alterserkrankung (Demenz), einer geistigen Behinderung, einer seelischen Behinderung oder einer psychischen Erkrankung nicht besorgen kann, bekommt einen vom Amtsgericht (Abt. Betreuungsgericht, früher Vormundschaftsgericht) bestellten "rechtlichen Betreuer".

(Bürgerliches Gesetzbuch § 1896 ff.)

Ehrenamt für Angehörige und andere engagierte Personen

Der Betreuer ist in der Regel der Ehegatte oder ein naher Angehöriger. Daneben suchen Betreuungsvereine engagierte Ehrenamtliche, die zur Übernahme der Betreuung für einen hilfsbedürftigen Menschen bereit sind. Ein Berufsbetreuer soll nur bestellt werden, wenn es keinen geeigneten Angehörigen oder ehrenamtlichen Betreuer gibt.

Betreuung ist keine Entmündigung!

Der Betreuer soll nur handeln, wo der Betroffene dies selber nicht kann. Er muss sich dabei nach den Wünschen des Betreuten richten, soweit diese dessen Wohl nicht widersprechen. Der Betreuer hat dazu beizutragen, dass die Krankheit oder Behinderung des Betreuten möglichst gebessert, eine Verschlimmerung verhütet und negative Folgen gemildert werden. Der Betreuer ist dem Gericht gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet.

Keine Betreuung bei Vorliegen einer Vorsorgevollmacht („Generalvollmacht")!


Für Ihre Fragen stehen wir unter 089/54 41 58-0 gerne zur Verfügung!

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